Trickbook

Bestandteile eines Skateboards:

  • Axle Nuts - Mit diesen Muttern werden Wheels und Bearings an der Achse befestigt
  • Baseplate - Grundplatte der Achse. Damit werden Achse und Deck fest durch Montageschrauben verbunden.
  • Bearing - Kugellager, je 2 pro Rolle, also 8 für das gesamte Board. Sie sind in unterschiedlicher Qualität erhältlich. Die Präzision der Lager wird in ABEC angegeben und reicht von ABEC 1 bis ABEC 11
  • Bolts, Shorties - Montageschrauben. Damit werden die Achsen und das Deck verschraubt.
  • Bushings, DohDohs, Rubbers - Lenkgummis aus Polyurethan. Sie sitzen zwischen Hanger und Baseplatte und sind in unterschiedlichen Härtegraden erhältlich.
  • Deck - Das eigentliche Brett des Skateboards. Es gibt sie in unterschiedlichen Designs und Größen.
  • Griptape - Rauer, rutschfester Belag, der auf das Deck aufgeklebt wird. Er sorgt für den Halt auf dem Brett. Erhältlich in unterschiedlichen Designs und unterschiedlicher Körnung.
  • Hanger - Teil der Achse, an dem die Rollen befestigt werden. Der Hanger ist beweglich gelagert, um ein Lenken zu ermöglichen.
  • Kingpin - Mit dieser Schraube werden die Teile der Achse zusammen gehalten und die Härte der Lenkung eingestellt.
  • Nose - Hochgebogene Spitze des Decks, die für viele Tricks benötigt wird.
  • Nuts - Muttern der Montageschrauben.
  • (Shock)Pad - Kunststoff oder Gummiplatte, die zwischen Deck und Baseplate geschraubt werden kann. Dadurch liegt das Deck höher (Riserpad) oder erhält eine Dämpfung.
  • Spacer - Distanzhülsen zwischen den beiden Lagern einer Achse.
  • Tail - Hoch gebogenes Ende des Decks. Voraussetzung für viele Tricks.
  • Trucks - Komplettachse, bestehend aus Baseplatte, Hanger, Bushing und Kingpin.
  • Wheel - Rollen oder Räder des Skateboards. Es gibt sie in unterschiedlicher Härte (in A) und Durchmesser (in mm). Üblich sind Härtegrade zwischen 95 und 100 A und Durchmesser zwischen 50 und 60 mm.

Trickbook:

  • Ollie - Der hintere (am Besten der stärkere) Fuß wird am Ende des Boards aufgestellt, der Andere eher im vorderen Teil des Boards. Das Brett wird durch Gewichtsverlagerung auf den Hinterfuß schnell über die Hinterachse gekippt, sodass es den Boden berührt (poppen). Parallel dazu zieht der vordere Fuß nach vorne an die "Nose" und zieht das Board nach oben. Somit berührt keine Rolle mehr den Boden. Der Ollie, bzw Ollie Variationen stehen am Anfang vieler Tricks.
  • FS/BS - Jeden Grind/Slide bzw. Rotation kann man "Frontside" oder "Backside" machen. Diese Bezeichnungen kommen ursprünglich vom Surfsport, und geben an, aus welcher Richtung man auf die Welle (bzw. das Hindernis) zufährt. Schaut man auf das Hindernis drauf, ist es ein Frontside-Trick. Steht das Hindernis zum Rücken, ist es ein Backside-Trick. Anders sieht das bei Drehungen des Körpers aus. Einen 180 Ollie nennt man Frontside, wenn nach 90 Grad das Gesicht in Fahrtrichtung zeigt, Backside wenn nach 90 Grad der Rücken in Fahrtrichtung zeigt. Ein einfacher Trick, um sich die Sache für alle Fahrweisen, also regular, nollie, fakie, switch, zu merken, ist, Regularfahrer drehen sich im Uhrzeigersinn Backside, Goofyfahrer Frontside und umgekehrt.
  • Alley-Oop - Ein Trick ist Alley-Oop, wenn die Drehrichtung entgegengesetzt der Absprungs-/Anfahrtsrichtung ist. Beispiel: Der Fahrer fährt eine Halfpipe frontside hoch, dreht sich dann aber backside. Diese Tricks sind meistens besonders schwierig zu vollziehen.
  • Grab - Ein Grab bezeichnet das Anfassen des Skateboards mit den Händen.
  • Tweak - Ein Grab, oder auch ein anderer Trick der besonders verzogen wird, so dass der Skater sehr stylisch aussieht. Der Skater sollte lange in der Luft sein, um einen Trick optimal zu tweaken. Erfordert enorme akrobatische Fitness und Körperkoordination.
  • Poppen - Man spricht vom Poppen bzw. Abpoppen des Boards, sobald das "Klacken" des Bretts bei einem auf dem Ollie aufbauendem Trick, oder dem Ollie selbst, ertönt. Ein Skater mit mehr "Pop" kann höher mit dem Skateboard springen.
  • Spin - Das waagrechte Drehen des Boards. Meist Pop-Shove-its.
  • Catch - Das Landen mit den Füßen auf dem Brett nach einem Flip-/Spin-Trick, bevor man den Boden berührt. Man kann das Board so besser kontrollieren.
  • Kickflip - Man zieht das Board wie beim "Ollie" hoch und den vorderen Fuß vom Board, so dass man das Board einmal um die Längsachse dreht. Sobald sich das Board einmal gedreht hat und man wieder landet ist der Kickflip vollendet. Sobald sich das Board, ohne mit dem Fuß nochmal anzuschieben, ein zweites Mal dreht heißt der Trick Double Kickflip, bei drei Mal Triple Kickflip usw.
  • Manual - Man drückt eine Seite des Boards nach unten, so dass die Rollen auf der entgegen gesetzten Seite in die Luft steigen. Nun muss man das Board so balancieren. Dieser Trick wird meistens als "Verbindung" zwischen den Tricks genutzt. Man kann ihn halten so lange man will und kann.

Street:
(Jeder dieser Tricks kann zusätzlich Nollie, Fakie oder Switch (siehe "Ollies") gemacht werden.)

Manuals/Wheelies:
Das Fahren/Balancieren auf nur einer Achse, während die andere in der Luft ist. Der Manual ist einer der wichtigsten und grundsätzlichsten Tricks. Er wurde zwar im Freestyle erfunden, ist aber heute noch immer sehr verbreitet.Beliebt ist die Ausführung eines Tricks um danach in einem Manual zu landen.

  • Manual/Wheelie - Fahren auf der hinteren Achse.
  • Nose Manual/Wheelie - Fahren auf der vorderen Achse.
  • One-Foot-Manual/-Nosemanual - Das Fahren im (Nose)manual, während nur ein Fuß auf dem Brett steht.
  • Pivot/Nose Pivot - Eine 180°-Drehung während eines Manuals/Nosemanuals.
  • Turn - Eine weitere Variation des Manuals, in dem man am Boden auf den Achsen dreht. Hauptsächlich im Freestyle gemacht.
  • G-Turn - Das Drehen auf der Vorderachse, in der Form eines "G".
  • Daffy Manual - Man fährt zwei Skateboards gleichzeitig mit einem Fuß auf jedem, eines im Nose- und das andere in einem Normalen Manual. Auch "Yeah Right Manual" genannt.
  • Hang-Ten - Ein Nose Manual bei dem man mit beiden Füßen auf der Nose steht.
  • Jesus-Stance Manual - Ein Hang-Ten bei normalen Manual.
  • Spacewalk - Bei diesem Trick schwingt man die Nose/Tail bei einem Manual hin und her.
  • Tic Tac - ein Spacewalk, bei dem die Nose immer vor Änderung der Schwingrichtung den Boden berührt
  • SamoansQuad - Ein Nosemanual, wobei man mit beiden Füßen parallel auf der Nose balanciert.
  • Tic Tac Toe - Ein Tic Tac, bei dem man immer kurz in der Mitte die Vorderachse absetzt.

Slides:
Rutschen über ein Hindernis (Rail, Ledge, Curb, Coping) mit einem Teil des Skateboard-Decks.

  • Boardslide - Rutschen mit der Brettmitte. Die vordere Achse wird über das Hindernis gelegt.
  • Layback Boardslide (Butt-Slide) - Die vordere Achse wird über oder auf das Hindernis gelegt. Rutschen mit der Brettmitte und zusätzliches Lehnen oder Legen des eigenen Körpers auf das Hindernis.
  • Lipslide - Rutschen mit der Brettmitte. Im Unterschied zum Boardslide wird die hintere Achse über das Hindernis gelegt.
  • Bluntslide - Man rutscht mit den Hinterrädern über die Kante und das Tail dient nur zur Stabilisation.
  • Nosebluntslide - Wie Bluntslide, nur auf der Nose.
  • Double Bluntslide - Eine Mischung aus Bluntslide und Nosebluntslide. Man macht zuerst einen Bluntslide, springt dann mit einem 180° und landet in einem Nosebluntslide auf dem Rail.
  • Nose/Tailslide - Mit Nose oder Tail sliden, wobei die Achse bündig am Rail liegt.
  • Crailslide - Ein Tailslide bei dem der Fahrer zusätzlich mit der hinteren Hand die Nose greift. Dieser Trick wird meistens in Transitions (Halfpipes, Miniramps, etc.) ausgeführt.
  • Darkslide - Das Brett wird halb herum gedreht, rutscht auf dem Griptape, und wird zum Schluss wieder richtig herum gedreht, um weiterzufahren (Erfunden von Rodney Mullen).
  • Powerslide - "Gewaltsames" Rutschen gegen die oder quer zur von den Rollen definierten Laufrichtung des Skateboards auf den Rollen (im Flat und in Rampen, seltener auf Streetobstacles wie Picknicktischen) in diversen Variationen wie 360°-Rotationen oder z. B. Bluntslides im Flat. Powerslides können auch zum Beispiel bei schnellen Bergabfahrten als Bremse genutzt werden und sind Teil vieler Kombinationen wie beispielsweise Liptricks to Revert.
  • Banana-Slide - Gleichzeitiges Sliden mit Nose als auch Tail. Geht nur an zwei parallelen Rails/Curbs, die so positioniert sind, dass möglichst genau ein Board dazwischen Platz findet.

Grinds:
Rutschen über ein Hindernis (Rail, Coping, Ledge, Curb) mit den Achsen. Normaler Ollie - Sprung mit dem Board (mind. 10cm)

  • 50-50 - Mit beiden Achsen auf dem Hindernis grinden.
  • 5-0 - Mit der hinteren Achse auf dem Hindernis grinden.
  • Nosegrind - Mit der vorderen Achse auf dem Hindernis grinden.
  • Feeble Grind - Die eine Achse grindet, während die zweite neben dem Rail/der Curb gehalten wird. Die Seitenkante des Boards rutscht ebenfalls an der Kante entlang. Die Achse die neben dem Rail bleibt, wird über das Hindernis befördert.
  • Smith Grind - Wie Feeble Grind, allerdings wird die Achse, die sich neben dem Rail befindet auf der Anfahrtsseite gehalten (Erfinder: Mike Smith).
  • Fox Grind - Smith Grind auf der Nose.
  • Crooked Grind - Mischung aus Nosegrind und Noseslide, schräg auf der Achse gegrindet. Die Achse krümmt sich im Idealfall während des Tricks (Crooked = Gekrümmt). Wurde nicht, wie oft angenommen, von Eric Koston erfunden (Daher der Zweit-Name K-Grind), sondern von Dan Paterka.
  • Overcrooked - Mischung aus Nosegrind und Nosebluntslide, schräg auf der Achse gegrindet.
  • Saladgrind - Mischung aus Bluntslide und 5-0 Grind.
  • Suskigrind - Ähnlich dem Salad, aber Mischung aus BS Tailslide und 5-0 Grind (Wenn er nicht Backside gemacht wird, ist es ein normaler 5-0 Grind), nach Aaron Suski benannt, allerdings nicht von ihm erfunden.
  • Overturn 5-0 - Wie beim FS Salad Grind, nur dass man das Board in die entgegengesetzte Richtung grinden lässt, praktisch nach hinten ... könnte man theoretisch auch FS Suskigrind nennen
  • Hurricane - 180° auf das Rail und einen Fakie Fox Grind ausführen und dann wieder 180° zurückdrehen.
  • Hang Ten Nosegrind - Ein Nosegrind (siehe oben) mit beiden Füßen auf der Nose, parallel zur Fahrtrichtung.
  • Pupeki Grind - BS 180° Ollie to Fakie 5-0
  • Grapefruit - BS 180° to Backward Smith Grind
  • Noseslide - Lipslide - Man fährt erst wie für einen Noseslide an das Rail heran, springt und landet mit der Nose an dem Rail, der Kante oder der Ledge. Dann macht der Skater meist einen Nollie, indem er die Nose auf die Kante poppt. Dann FS oder BS 180° machen und die Hintere Achse über die Kante heben um den Trick in einem Lipslide weiterzuführen.
  • Barley Grind - Ein FS 180° Ollie in einen Switch Smith-Grind. Erfinder: Donny Barley.
  • Novacane - Ein FS 180° Ollie - Switch Feeble Revert
  • JeyBoard-Grind - FS 180° und dann in einem Switch FS Salad landen.
  • Slappy Grind - Ein Grind bei dem vorher kein Ollie gemacht wird, geht nur an flachen Gegenständen.

Ollie-Variationen:
Der Ollie ist ein Sprung mit dem Board. Dieser Trick bildet die Basis für die meisten Skateboard-Tricks (besonders Flip-Tricks). Hier aufgeführt sind Erweiterungen und Variationen des Ollies, jedoch ohne Flippen des Boards. Der Ollie wurde vom Halfpipeskater Alan "Ollie" Gelfand erfunden, allerdings als "No-Hand-Air", mit dem es erstmals möglich war, ohne Grab zu springen. Er wurde von Rodney Mullen erst ins Freestyle- und dann ins Street-Skaten gebracht. (Der offiziell höchste Ollie war 1,13m hoch und wurde von Danny Wainwright durchgeführt.)

  • Nollie - Steht für Nose-Ollie. Ollie mit dem Nichtsprungbein auf der Nose gepoppt.
  • Switch Ollie - Ein ganz normaler Ollie, jedoch steht man als Goofy-Fahrer Regular und als Regular-Fahrer Goofy.
  • BS 180°(Ollie) - Eine 180°-Drehung mit dem Board und dem Körper in Nicht-Blickrichtung (Backside, BS)
  • FS 180°(Ollie) - Eine 180°-Drehung mit dem Board und dem Körper in Blickrichtung (Frontside, FS)
  • 360°(Ollie) - Wie der 180° nur 360°
  • Fakie Ollie - Ein Ollie im Rückwärtsfahren, eine Art Switch Nollie.
  • One-Footed-Ollie (Ollie North) - Ein Ollie, bei dem nur der hintere Fuß auf dem Deck steht und der vordere in der Luft über die Nose getreten wird.
  • Ollie-Backfoot–One-Footed(Ollie South) - Ein Ollie, bei dem nur der vordere Fuß auf dem Deck steht und der hintere in der Luft über das Tail getreten wird.
  • Caballerial - Fakie 360° Ollie. (Erfinder: Steve Caballero).
  • Half-Cab - Fakie 180° Ollie, Halber Caballerial
  • Nolliecab - Ein 360° Nollie.
  • Caveman - Man hält das Board mit der vorderen oder der hinteren Hand an der Nose oder der Seite fest, springt in die Luft und springt dann auf das Board, während man es gleichzeitig loslässt.
  • Boned Ollie - Ein sehr schwerer Ollie, bei dem man in der Luft beide Füße nach vorne durchdrückt (Boned) und der Hintern hinter dem Tail ist.
  • Shifty - Im Sprung wird das Brett um 90 grad zur Seite gedreht, während der Oberkörper in Flugrichtung bleibt. Vor der Landung wird das Brett wieder gerade gedreht.
  • Shifty Shifty - Wie bei einem normalen Shifty wird das Brett zuerst um 90° zur seite und zurück gedreht, danach wird es jedoch um 90° zur anderen seite und zurück gedreht.
  • Sad Ollie - Der abpoppende Fuß wird nach dem Absprung um 90° schräg angewinkelt.
  • No Comply - Der vordere Fuß wird nach dem poppen unbenutzt vom Board entfernt und der hintere Fuß schlägt das Board gegen das Knie, welches das Brett führt.
  • Boneless - Man zieht den vorderen Fuß vom Deck und hält mit der hinteren Hand das Deck fest wobei man sich mit dem vorderen Fuß vom Boden abdrückt. Der Boneless ist Vorläufer des Ollie.
  • Ollie Black - Ein Ollie, bei dem in der Luft beide Füße vollständig vom Griptape gezogen werden. Der Skater schiebt dann beide Füße unter das Board, springt allerdings vor der Landung wieder auf das Board.
  • Fox Ollie (auch Fuchs-Ollie) - Das Knie des abpoppenden Beines ist in Richtung des Boardes angewinkelt. Im Idealfall ist das Knie von dem Popfuß auf dem Griptape.
  • Hippie Jump- Ein Sprung, der ohne Board auf dem Brett ausgeführt wird, also ein Sprung ohne Kicken und Poppen des Boards.

Flips und Spins:
Drehungen des Boards mit den Füßen. Variationen des Ollies.

  • Kickflip - Das Board wird mit den Fussspitzen um 360° um die Längsachse gedreht.
  • Heelflip - Das Board wird mit der Ferse (englisch: Heel) gekickt und dreht sich wie bei einem Kickflip um die Längsachse, nur in die andere Richtung.
  • (BS)Pop-Shove It - Drehung des Boards um 180° in BS-Richtung (Frontside (FS) oder Backside (BS) ausführbar)
  • Shove-It: eigentlich das gleiche wie ein Pop-Shove-it nur wird hierbei kein Ollie Ausgeführt, deswegen rutscht das Board einfach um 180° über den Boden.)
  • FS-Shove It - Drehung des Boards um 180 Grad in FS-Richtung
  • Bigspin - Ein BS Pop Shove It BS 180. Man kann allderdings auch einen 360 Pop Shove-It machen, bei dem man sich selbst um 180° mitdreht. (Erfinder: Brian Lotti)
  • Biggerspin - Pop Shove-It und 360° auch Gazelle genannt (man macht einen Bigspin und hängt einen 180° dran)
  • Biggestspin - 360-Shove-it und 360°
  • 360° (540°, 720°) Shove It - Drehung des Bretts um 360° (540°, 720°) in BS-Richtung (eventl. auch FS)
  • Varial Kickflip - Ein Kickflip mit Pop Shove it.
  • Nightmareflip - Ein doppelter Kickflip mit einer BS 180° Drehung. Auch double Varialflip.
  • Varial Heelflip - Ein Heelflip mit FS Shove It.
  • 360° Flip (Tre-Flip) - Kombination aus 360 Shove It und Kickflip
  • 360° Heelflip - Kombination aus Heelflip und FS-360-Shove It. Wird auch "Laserflip" genannt.
  • Hardflip - Ein FS Shove It wird mit einem Kickflip kombiniert.
  • Hacklflip – ein FS Hardflip Grab to Fs Indy Air. Dieser Trick entstand 1998 und ist eine Kombination von einen Hardflip Indy to Fakie und einen FS Flip Indy Garb, und wir meist in einer Quaterpipe oder Miniramp ausgeführt (Erfinder: Roman Hackl).
  • Inward Heelflip - Das Gegenteil vom Hardflip: Ein Heelflip mit BS Shove It.
  • Semiflip - Das Board wird mit dem vorderen Fuß zu einer unvollständigen Kickflip-Drehung angeregt und mit dem poppendem Fuß nachher zu einer Varial Heelflip drehung überführt (Semiflip).
  • 360° Semiflip - Das Board wird mit dem vorderen Fuß zu einer unvollständigen Kickflip-Drehung angeregt und mit dem poppendem Fuß nachher zu einer 360°Varial Heelflip Drehung überführt. (360° Semiflip)
  • Emerald Flip - Ein 360° Inward Heelflip
  • FS Flip - Ein FS 180° Ollie plus Kickflip
  • BS Flip - Ein BS 180° Ollie plus Kickflip
  • FS Heelflip - Ein FS 180° Ollie plus Heelflip
  • BS Heelflip - Ein BS 180° Ollie plus Heelflip
  • Pressure Flip - Ein Flip bei dem man nur hinten aufs Tail poppt und den vorderen Fuß hochzieht, sodass sich das Brett ähnlich wie ein Inward Heelflip durch die Beine dreht
  • Impossible - Das Board wird mit dem hinteren Fuß vertikal um 360° gedreht. Dabei bleibt der Fuß immer im Kontakt mit dem Brett und führt es während des Tricks.
  • Frontfoot Impossible - Wie Impossible, jedoch dreht sich das Brett um den vorderen Fuß
  • Kickflip Body Varial - Ein Kickflip bei dem man mit dem Körper eine 180° Drehung macht. Auch Sexchange genannt. Funktioniert mit (fast) allen Fliptricks.
  • Double (Triple, Quadruple...) Kickflip - das Brett macht eine doppelte (dreifache, vierfache...) Kickflip-Drehung
  • Double (Triple, Quadruple...) Heelflip - das Brett macht eine doppelte (dreifache, vierfache...) Heelflip-Drehung
  • Lateflip - Lateflips sind Flips die erst spät in der Luft gezogen werden, beispielsweise nach einem anderen Flip.
  • Frontfoot/Backfoot Flips - FF bzw. BF - Flips machen logischerweise nur Sinn wenn der vordere bzw. der hintere Fuß nicht der Fuß ist, der sowieso im Normalfall flipt. Nollie und Fakie macht man FF, Regular/Goofy und switch BF Flips.
  • Bigspin Flip - Varial Kickflip BS 180.
  • Fingerflip - Ein Flip, bei dem nicht der Fuß sondern die Hand mit einem Nosegrab den Flipimpuls gibt. Der Fingerflip erfordert gute Körperbeherrschung, da das Skateboard nicht gepoppt sondern nur mit Hilfe der Hand hochgezogen wird.
  • 360 Hardflip - Ein FS 360 Pop Shove-It mit einem Kickflip. Diesen Trick kann man praktisch gar nicht sicher beherrschen, da man dazu eine unglaublich gute Körper Koordination benötigt.
  • Saleflip - Ein Fingerflip bei dem man das Board die ganze Flipdrehung lang hält, man muss die Hand dabei ziemlich verrenken.
  • Underflip - Der Fuß geht unter das Brett, und kickt es dann so rauf, dass es einen (Heel)-Flip macht.
  • Boomerang - Ein Pop-Shove-It, mit einem Bodyvarial in die andere Richtung.
  • Nightmayer - Ein 540° Bodyvarial.Erfinder: Danny Mayer
  • Primoflip - Ein Trick bei dem man auf beiden Achsen steht, und anschließend das Board Heelflipartig nach vorne kickt. Das Board dreht sich Varial-Heelflipartig. Anschließend landet man auf dem Board
  • Sambaflip - Bei einem Sambaflip macht man zuerst einen Heelflip welchen man mit der hinteren Hand chatcht und ihn zum Kickflip zurück unter die Beine legt(Erfinder: Bob Bournquist).

Andere Street-Tricks:

  • Hippie-Jump (auch "Underground" genannt) - Man springt über einen Gegenstand, während das Board darunter hindurch rollt.
  • Wallplant - Eine Art Sticker Slap, bei der mann allerdings zuerst mit dem vorderen Fuß gegen die Wand drückt um dann mit der hinteren Hand und dem hinteren Fuß an die Wand zu greifen und sich dann mit der hinteren Hand um dem vorderen Fuß von der Wand wegstemmt, während der hintere Fuß nur zur Stabilisation verwendet wird.
  • Wallride - Der Skater fährt im spitzen Winkel auf eine Wand zu und macht einen Ollie, so dass die Rollen für kurze Zeit an der Wand fahren
  • Wallie - Eine Art Ollie unter Zuhilfenahme eines senkrecht oder sehr steil zum Boden stehendes Hindernis, z. B. die Ecke einer Wand oder eine kleine Mauer. Beim Abspringen wird dabei nicht wie beim Ollie mit dem Tail gepoppt, sondern das Board wird leicht angehoben und am Obstacle hochgedrückt.
  • Ragdoll Move - Der Skater springt von seinem Skateboard weg, und landet weiter vorne auf einem anderen Board. (Erfinder: Anthony Scalamere Ragdoll)
  • Firecracker - Der Skater fährt auf der Hinterachse eine Treppe herunter.
  • TailBreaker - Ein Firecracker, der nur auf dem Tail ausgeführt wird.
  • Natas Kick - Der Skater springt mit einem beliebigen Fliptrick gegen eine Wand, und drückt, während sich das Brett in der Luft dreht, mit beiden Füßen und einer Hand wie bei einem Wallplant gegen die Wand, ehe er das Brett mit den Füßen annimmt und wieder landet. (Erfinder: Natas Kaupas).
  • Bank-Drop - Der Skater springt über eine abgewinkelte Oberfläche (Kicker, Rampe etc.), wobei er sich nach vorne lehnt, um sauber auf der Schräge (Engl. Bank), zu landen.
  • Bomb-Drop - Das Herunterspringen von einem Gegenstand mit dem Skateboard oder zu Fuß, wobei hier das Board in der Luft so unter die Füße gesetzt wird das man darauf landet.
  • Powerslide - Das querstellen des Boards auf dem Boden, und dann Rutschen. Kann auch als Bremstechnik Benutzt werden.
  • Bert-Slide - Ist ein Oldschooltrick bei dem man einen Powerslide bei dem man mit einer Hand den Boden berührt macht und sich am Schluss Rückwärts dreht, und Fakie weiterfährt.(Erfinder: Larry "Bertleman")
  • Danish Weehlie - Man hält das Board im Fahren an der Nose, und zieht es dann so nach hinten das man nur noch auf dem Tail über den Boden rutscht.
  • Natas Spin - Man springt auf einen Hydranten, Pfosten oder ein ähnliches Objekt, landet wie bei einem Boardslide mit der Brettmitte auf der Spitze und dreht sich um die Eigene Achse (Erfinder: Natas Kaupas).

Transition und Vert-Tricks:
Tricks die in Rampen oder aus Rampen heraus gemacht werden.

  • Cannonball - Ein Trick wobei man die Nose und das Tail gleichzeitig in der Luft berührt.

Aerials oder Airs
Airs sind Grab-Tricks aus einer Jump-Ramp oder einem Kicker heraus, in einer Minirampe, einer Halfpipe, einem Bowl oder einem Pool. Oft werden Early-Grab-Airs (das Brett wird festgehalten, bevor man aus der Rampe fliegt) und Airs mit vorausgehendem Ollie (das Brett wird dann erst in der Luft festgehalten) unterschieden, wie sie ungefähr in der Mitte der 1980er Jahre aufkamen. Prinzipiell kann jedoch jeder der folgenden Airs als Early-Grab oder mit Ollie ausgeführt werden (Ausnahmen: McTwist, Front-/Backflip, etc.). Allerdings können Einige der folgenden Tricks auch Ohne Halfpipe gemacht werden.

  • 180° - Eine halbe Drehung in der Luft.
  • 360° - Eine ganze Drehung in der Luft.
  • 540° - Eine anderthalbfache Drehung in der Luft
  • 720° - Zwei Drehungen um die Längsachse.
  • 900° - Eine 900°Drehung (Zweieinhalb Drehungen). Wurde nur von Tony Hawk, Sandro Dias, Shaun White und Giorgio Zattoni geschafft
  • Frontside-Air - Die hintere Hand greift das Brett an der vorderen Kante, der Skateboarder vollzieht in der Luft eine Drehung mit dem Rücken zum Flat der Rampe bzw. Blick zum Coping/Table der Rampe.)
  • Backside-Air - Die vordere Hand greift das Brett an der hinteren Kante, in der Luft wird eine Drehung mit dem Blick in die Rampe vollzogen.
  • Indy - Derselbe Grab wie Frontside, nur erfolgt die Drehung mit dem Blick in das Flat der Rampe. Findet keine Drehung statt, spricht man trotzdem vom Indy-Air (z. B. Indy-to-Fakie, Kickflip-Indy-to-Fakie). Erfunden von Duane Peters. Der Name resultiert aus dem Achsensponsor Independent, von dem Duane damals gesponsert wurde. (eigentlich Frontside Grab bzw. Backside Grab)
  • Melon' - Eine Art Indy, nur berührt man das Brett an der hinteren Kante.
  • Cannonball - Ein Trick wobei man die Nose und das Tail gleichzeitig in der Luft berührt.
  • Nosegrab, Tailgrab (Beide Kombiniert = Cannonball) - Griff an die Nose bzw. das Tail des Skateboards.
  • One Foot Tailgrab - Wie ein Tailgrab, nur das der hintere Fuß vom Board gezogen wird.
  • Stalefish-Air - Hintere Hand greift um das hintere Bein herum vor dem hinteren Fuß die hintere Kante des Bretts.
  • To Tail - Am Ende des Airs wird die Coping noch kurz mit dem Tail berührt.
  • Revert - Man macht am Ende eines Airs beim Aufsetzen in der Transition eine 180° - Drehung, bei der die Rollen auf der Transition bleiben.
  • Lien-Air - Frontside Air mit Nosegrab, Sehr oft in Kombination mit der Landung im Tail-Stall, was dann als Lien-to-Tail bezeichnet wird. Der Name soll auf Neil Blender zurückgehen: Sein Vorname rückwärts gelesen ergibt "Lien".
  • Madonna - Ebenfalls erfunden von Tony Hawk. Eigentlich ein One-Foot (den Vorfuß gerade nach unten gestreckt) Lien Air to Tail. Wird Heutzutage Oft auch nicht to Tail gemacht.
  • Judo-Air - Erfunden von Tony Hawk. Genau wie der Judo, nur dass der vordere Fuß nach vorn weggestreckt wird.
  • Mute-Air - Beim Mute-Air greift die vordere Hand ins Concave auf der Seite zu der man hinschaut.
  • Slob-Air - Wie Frontside-Air, nur greift die vordere Hand die vordere Brettkante. Man kann auch sagen: Der gleiche Grab wie beim Mute-Air, nur dreht man sich beim Air frontside.
  • Spine Transfer - Ein Trick über zwei Quarterpipes, die Rücken an Rücken zueinander stehen. Dabei wird das Gewicht nach dem Air von der ersten Rampe auf den vorderen Teil des Brettes verlagert, um in der hinteren Rampe zu landen.
  • Hip Transfer - Eine Art Spine Transfer über zwei Quarterpipes, die im 90° Winkel zueinander stehen. z. B. Quarterpipes, die an Hausfassaden stehen. In diesem Fall springt man über die Häuserecke.
  • Acid Drop - Der Skater springt von einer höheren Plattform senkrecht in die Quarterpipe/Halfpipe.
  • Japan Air - Ein besonders extrem ausgeführter Mute Grab. Die vordere Hand grabt in der Mitte des Boards an der Frontsidekante, der Arm geht aber vor dem Vorderbein durch. Von Tony Hawk auf einer Tour in Japan erfunden.
  • Frontflip/Backflip - bei diesem Trick führt der Boarder einen Vorwärtssalto/Rückwärtssalto mit seinem Board aus.
  • McTwist - Sozusagen ein Salto mit halber Schraube: Ein über-Kopf gedrehter BS 540° Mute-Air. Daher auch 540° McTwist genannt. Erfunden Wurde er von Mike McGill, daher auch der Name.
  • 360 Varial McTwist - Ein McTwist bei dem man vom Board absteigt und es in der Hand dreht.
  • Method - Backside-Air, bei dem die Knie angewinkelt werden, sodass das Brett hinter den Oberkörper gezogen wird. Angeblich Neil Blenders "Methode", höhere Backside-Airs zu machen.
  • Roastbeef Grab - die Hinterhand greift von Vorne zwischen den Beinen Durch an Die Hintere Board Kante.
  • Crail Grab - Ein Nosegrab, der aber von der Vorderhand durchgeführt wird.
  • Tuck Knee - Ein Indy Grab, bei dem der Arm aber hinter dem Hinterbein durchgeht, zusätzlich werden noch die Knie nach vorne in Fahrtrichtung gestreckt, wie es im Namen ja steht.
  • Mosquito Air - BS Air mit einer Art von Tuck Knee, Das vordere Knie zeigt allerdings in Richtung Boardkante und sieht dann aus wie ein Mosquito-Stachel.
  • Christ Air - in der Luft hält man das Brett so von sich Weg, dass es aussieht wie Jesus "Christ"us. (Erfinder: Christian Hosoi)
  • Airwalk - man hält das Board an der Nose, während Die Beine das Board nicht berühren, und Gehbewegungen nachahmen.
  • Nosebone - Ist meist ein Indy Grab, bei dem Das Vordere Bein ganz durchgestreckt wird
  • Benihana - Ein Tailgrab, bei den der hintere Fuß gänzlich vom Brett weggezogen wird.
  • Sacktap - Man macht mit der hinteren Hand einen Indy und mit der vorderen einen Melon, dabei dreht man sich parallel zum Brett und spreizt die Beine, um das Brett mit beiden Händen zwischen den Beinen hochzuheben, (Ungefähr auf Kniehöhe) ehe man wieder landet.
  • Rocket Air - Ein Nosegrab, bei dem mit beiden Händen gegrabt wird.
  • Indy Stiffy - Ein Indy Grab, bei dem beide Beine voll durchgestreckt sind, auch Stretching Air genannt.
  • Wrap Around - Festhalten des Skateboards, während das vordere Bein um die Nose gedreht wird
  • Crossbone - Die vordere Hand greift hinten um das Board herum an die Vorderkante, während das hintere Bein gestreckt ist.
  • Gay-Twist - Ein Cabellerial mit einem Mute Grab.
  • Less Twist - Ein Gay Twist mit einem Melon Grab.
  • Rodeoflip - FS 540° mit einem Backflip.
  • Varial - Das Board wird mit der Hinterhand um 180° gedreht.
  • Christian Air - Ein erweiterter Christ Air hierbei wird der Körper und die Arme nur noch nach hinten gebogen.
  • Assume the Position - Bei diesem Trick setzt man sich in der Luft auf das Skateboard und vor der Landung wird es wieder unter die Füße geschoben

Lip-Tricks:
Alle Tricks können als Stall (Stand) oder Grind/Slide machen, sind dann aber in der Kategorie Grind/Slide zu Finden, Drop-Ins (dient als Grundlage und wird meistens zuerst erlernt).

  • Drop In - Das Tail wird auf das Coping gesetzt, die Hinterachse liegt bündig an dem Coping. Dann nur noch draufstehen und die Transition runterfahren.
  • Rock to Fakie - Der Skater fährt die Rampe hoch und legt die Vorderachse über die Lip, anschliessend fährt er rückwärts (Fakie) wieder herab.
  • Rock'n'Roll - Wie ein Rock to Fakie, nur man macht eine 180°-Drehung auf der Hinterachse beim Zurückfahren in die Rampe.
  • Disaster - BS oder FS 180° Ollie, mit der Mitte des Skateboards auf dem Coping landen (Switch Rock) und vorwärts reinfahren.
  • Dark Disaster - Man macht wie beim Disaster einen 180° und dazu einen halben Kickflip, so dass während dem Trick das Griptape auf der Lip liegt (Wie beim Darkslide).
  • Nosestall - Der Skater fährt hinauf und legt die Nose auf die Lip (Wie Switch Drop In).
  • Tailstall - Wie Nosestall, aber die Rampe Fakie hochfahren, um dann mit einem normalen Drop In (Nicht Switch) wieder runterfahen zu können.
  • Tailstall 180° - FS oder BS 180° Ollie - mit dem Tail des Boards auf dem Coping landen - Drop In.
  • Axle-Stall - Die Rampe hochfahren, 90° Ollie oder eine 90° Drehung auf den Hinterrädern, wie beim 50-50 beide Achsen auf das Coping, aber nicht grinden. Dann wieder 90° Drehung und zurück in die Rampe.
  • Smith/Feeble - Smith/Feeble am Coping, ohne zu grinden.
  • Hurricane - Hurricane Grindstellung auf dem Coping, ohne zu grinden.
  • Pivot to Fakie - ein 5-0 grind ohne zu grinden, aber noch to Fakie
  • Handplant - Auf die Quarterpipe oder Halfpipe rauffahren und oben die Hand auf die Kante, mit der anderen das Skateboard halten und den Körper wie bei einem Handstand nach oben schwingen.
  • Invert - Der Skater macht zuerst einen FS Mute Grab, Landet Dann aber mit der Hand auf dem Coping und macht eine Art von Handplant.
  • Blunt - Man fährt fast übers Coping hinaus, bleibt dann aber mit der Hinterachse auf dem Coping stehen und macht dann einen Ollie zurück in die Rampe.
  • Frontside Blunt - Man bleibt wie beim Blunt mit der Hinterachse auf dem Coping stehen, springt jedoch nicht wieder to Fakie hinein sondern mit einem FS 180°.
  • Noseblunt - 180° Ollie und in einem Switch Blunt landen.
  • Nosepick - Man macht erst einen 90° Ollie, landet dann wie in einem Nosegrind und macht wieder einen 90° Ollie in die Rampe.
  • Andrecht Plant - Ein Invert mit einem BS Grab
  • Casperrock - Eine Art Casper als Rock 'n' Roll
  • Eggplant - Invert, bei dem aber ein Indy gemacht wird.
  • Burntwist - Ein Eggplant mit einer 360° Drehung. (Erfinder: Bob Burnquist)
  • Elguerial - Ein Fakie 360° Invert. der Name ist die Verbindung zwischen Caballerial und Eddie Elguera, dem Erfinder des Tricks.
  • Gymnast-Plant - ein Invert, bei dem beide Beine gerade weggestreckt sind, und das Brett mit der Vorderhand gehalten wird (Erfinder: Tony Hawk).

Andere Vert-Tricks :

  • Layback-Slide - der Skater rutscht mit dem Brett quergestellt am Coping entlang, während er sich zurücklehnt und mit der Hinterhand nach hinten am Coping aufstützt. Ein Layback-Slide kann auch mit den herkömmlichen Street Grinds/Slides verbunden werden.
  • Grey-Slide - Ein Layback Tailslide mit einem Nosegrab gleichzeitig.
  • One Wheeler - Ein Old-School-Trick, bei dem der Skater auf einem Rad am obersten Rand des Copings fährt, aber nicht grindet.

Freestyle oder Flatland(Oldschool) Tricks:
(Akrobatische Einlagen die meist aus dem Stehen vollführt werden.) Die meisten von diesen Tricks wurden von Rodney Mullen erfunden. Freestyle Tricks wurden vor allem vor der Erfindung des Ollies gemacht und haben im modernen Skateboarding in ihrer reinen Form keine große Bedeutung mehr. Einige dieser alten Tricks sind jedoch in abgeänderter oder weiterentwickelter Form ins Street Skateboarding eingeflossen.

  • Handstand - Ein Handstand wird auf dem Board vollführt.
  • One Handed Handstand - Derselbe Aufbau wie der Handstand nur mit einer Hand (One Handed = Einhändig)
  • Casper - Das Skateboard wird um eine halbe (oder anderthalbfache) Drehung geflippt (d. h. um seine Längsachse gedreht). Dies kann z. B. durch einen halben Kickflip geschehen, oder aber durch "umklappen", indem man einen Fuß an die Kante des Bretts presst und diese hochzieht, während der andere Fuß die gegenüberliegende Kante herunter drückt. Bei der Landung steht der hintere Fuß auf der Unterseite des Tails, der vordere Fuß ist unter dem Brett, ungefähr da, wo sich die Schraubenköpfe der Vorderachse befinden; man blickt auf die Unterseite. Wichtig ist, dass das Brett nur mit dem Tail den Boden berührt, der vordere Fuß hält den Rest des Bretts in der Luft. Auch die Füße sollten bei diesem Trick nicht den Boden berühren. Prinzipiell kann aus jedem Fliptrick (auch Varialflips), bei dem das Brett nicht ganz, sondern halb-, anderthalb- oder zweieinhalbfach geflippt wird, im Casper gelandet werden.
  • Anticasper - Ein Switch Casper. Der andere Fuß ist oberhalb des Brettes.
  • Crossfoot-Casper - Ein Casper mit gekreuzten Beinen. Funktioniert auch Switch.
  • Flamingo - Das Skateboard wird nach dem Poppen mit dem Fuß an die Hinterseite der Wade des zweiten Beines gedrückt, sodass das Skateboard den Boden nicht berührt. Schließlich wird das Board durch eine Sprungbewegung in die Ausgangsposition versetzt.
  • Primo - Das Board wird durch Gewichtsverlagerung auf die Kante gestellt, wobei man mit beiden Füßen auf den oberen Wheels und der Kante steht. Kann auch - wie bei Casper beschrieben - die Landung aus einem Flip heraus sein.
  • Railflip - Dieser Trick wird aus dem To Rail gemacht. Nach einer vollen Umdrehung landet man wieder mit den Füßenn auf dem Griptape des Boards.
  • Truckstand - Dieser Trick wird genau so gemacht wie der Casper, nur dass man den hinteren Fuß auf die Achse statt auf das Deck legt.
  • Pogo - Das Board wird senkrecht aufgestellt und zwischen den Beine gehalten, während der eine Fuß auf der unteren Achse steht und der andere ans Grip geklemmt wird. Oft wird im Pogostand auch noch gesprungen.
  • Foot Pogo - Basiert auf der gleichen Technik des Pogos, nur werden beide Füße auf die untere Achse gestellt und das Skateboard kommt daher oft in eine diagonale Haltung.
  • Primo-Slide - Das Board wird auf die Kante gestellt, und man rutscht so über den Boden.
  • Yo Yo Plant (auch: Street Plant) - Einarmiger Handstand, während dem das Board mit der anderen Hand in einem Backside-Grab gegriffen und nach hinten rausgedrückt wird. Benannt nach dem deutschen Freestyle Skateboarder Yo Yo Schulz.
  • Pressure-Flip - Ist identisch zum Hardflip, nur dass der Pressure-Flip nicht durch die Beine gezogen wird, sondern nach Vorne. Dieser Trick wurde hauptsächlich vor der Erfindung des Ollies gemacht.(Kurzform: Pressflip)
  • Revert - Eine 180°Drehung (meist nach einem Grab-Trick).
  • Oldschool Kickflip - Dabei werden die Füße nebeneinander auf das Board gestellt. Man zieht dann das Board mit dem rechten/linken (Regular/Goofy) Fuß hoch, so dass das Board sich wie bei einem normalen Kickflip dreht.
  • Oldschool Heelflip - Funktioniert genauso wie der Oldschool Kickflip, nur dass man das Board mit dem linken/rechten (Regular/Goofy) Fuß so wie bei einem Heelflip flipt

Stürze:

  • Bail - "kontrollierter" Sturz, bei dem man schon während der Trickausführung vom Board absteigt und den Trick abbricht, um einen schmerzhaften Sturz zu vermeiden. In der Halfpipe lässt man sich z. B. mit den Schonern in die Transition fallen und fängt den Schwung damit einfach ab.
  • Slam - unkontrollierter und oft sehr schmerzhafter Sturz, bei dem ein Trick nicht sauber gelandet werden kann und es zu einem Unfall kommt.
  • Mr. Wilson - sehr spezielle, aber sehr typische Art des Sturzes. Hierbei schießt das Board durch falsche Gewichtsverlagerung nach vorne weg und reißt dem Fahrer förmlich den Boden unter den Füßen weg, was oft auch sehr schmerzhaft ist und schon so manchem Anfänger mindestens einen Gipsarm eingebracht hat. Der Name entstand, nach dem im Vorspann der Fernsehserie "Dennis" der Nachbar des Jungen Dennis, ein gewisser Mr. Wilson, sich regelmäßig auf diese Weise abgelegt hat.
  • Hang-Up - Meistens bei Transition-Skating zu sehen. Man bleibt mit der vorderen/hinteren Achse am Coping hängen.
  • Assknife - Skateboard richtet sich senkrecht auf und dringt schmerzhaft in genitale oder auch rektale Regionen vor. Auch No-Family bzw. Second Asshole genannt.
  • Primo (auch "Günthern" vom Halleschen Skater Stefan Günther >Günnie<) - Meistens bei Flip-Tricks zu sehen. Das Skateboard vollendet einen Flip nicht vollständig und man landet unabsichtlich (Kann auch absichtlich gemacht werden (als Slide oder Stall) auf dem hochkant gerichteten Skateboard. Dies kann schmerzhaft für die Fußsohle sein.
  • Wheelbite - Die Rollen berühren das Deck oder ein Gegenstand blockiert die Rollen (z. B. ein Stein). Das Board bleibt sofort stehen und man stürzt.
  • Endo - wie bei einem Mr. Wilson aber umgekehrt, d. h. das Board schießt durch falsche Gewichtsverlagerung nach hinten.
  • InYourFace - kann in vielen Situationen geschehen, meist bei Flip-Tricks, auch bei Nacht. Man verliert die Boardkontrolle und das Skateboard flipt unbeabsichtigt in das Gesicht (engl. Face) des Skaters.
  • Worst Slam - der Worst Slam ist ein sehr schmerzhafter Slam, der meistens bei Flips passiert die unsauber (sketchy) sind und man mit dem hinteren Bein vom Tail rutscht und einen Spagat macht.